(Short News) Kurz und knackig zusammengefasst, die wichtigsten sportlichen Höhepunkte sowie spektakulärsten Ereignisse von Week 10 in der National Football League

Die Leistung von Quarterbacks lässt sich sehr gut am Quarterback-Rating ablesen. Ein Rating um die 70 Prozent ist schlecht, alles über 100 ist gut. Big Ben holte sich im Thursday Night Game mal eben das Perfekte Passerrating mit 158,3 ab. Damit ist er nach Jared Goff von den Los Angeles Rams sowie Russell Wilson von den Seattle Seahawks der 3. Quarterback der Saison, der diesen Traumwert schafft. Der langjährige Signal Caller der Pittsburgh Steelers warf beim Sieg über die Carolina Panthers eben mal 5 Touchdowns und 328 Yards. Nur drei seiner 25 brachte er nicht an. Damit warf Big Ben mehr Touchdowns als Incompletions. 

Drew Brees lässt Brett Favre hinter sich … und nimmt Peyton Manning ins Visier

Es ist die Saison des Drew Brees. Der Gunslinger der Saints ist seit dieser Saison der NFL-Quarterback mit den meisten Completions, der All Time Passing Leader und seit Sonntag auch der Spieler mit den zweitmeisten Touchdowns ever. Der heiße MVP-Kandidat verwies mit drei Touchdowns gegen die Bengals eben mal den großen Brett Favre auf die Plätze. Favres 508 Karriere-Touchdowns übertraf Brees um einen. Auf Rekordhalter Peyton Manning fehlen ihm noch 30. Immer mehr glauben, dass Brees möglicherweise sogar noch in dieser Saison den Rekord brechen könnte. Je älter Brees wird, desto besser wird er.

Julio Jones …. so schnell wie er war noch keiner

Mit erzielten Touchdowns ging er diese und letzte Saison äußerst sparsam um. Was aber das Sammeln von Yards anbelangt, macht dem Wide Receiver der Atlanta Falcons niemand etwas vor. Julio Jones passierte am Wochenende die Magische Marke von 10.000 Receiving Yards in 104 Spielen. Die bisherige Bestmarke hielt niemand Geringerer als Megatron. Calvin Johnson brauchte dafür aber 115 Spiele. Julio Jones war um 11 Spiele schneller als der langjährige Detroit Lions Receiver.  

Short News in Zahlen:

  • Dez Bryant … kannst du mehr Pech im Leben haben? Der exaltierte Superstar auf der Wide Receiver Position bekommt nach seinem jähen Ende bei den Cowboys endlich einen neuen Vertrag bei einer NFL Franchise, dazu mit den New Orleans Saints auch noch bei einem heißen Superbowl-Aspiranten – und dann verletzt er sich wenige Tage nach seiner Vertragsunterschrift so schwer, dass die Saison für ihn womöglich vorbei ist, bevor sie begonnen hat. Achillessehnen-Riss.  Bryant stand noch keine einzige Minute in der Liga für die Saints auf dem Platz. 
  • Larry Fitzgerald …. jetzt hat er nur mehr einen vor sich. Der Wide Receiver der Cardinals hält nach Week 10 nun bei 15.902 Karriere-Yards, verdrängte damit Terrell Owens auf Position 3 in der ewigen Bestenliste und hat nun nur noch einen Spieler vor sich. Jerry Rice. Will er den auch noch überholen, müsste Fitzgerald aber noch mindestens 10 Jahre spielen. Rund 7.000 Yards fehlen ihm immer noch auf die ewige Nr. 1 der Wide Receiver.
  • Tom Brady …. warf gegen die Titans 6 Inclompetions hintereinander. Das nächste Mal wird ihm das erst im Jahre 2057 wieder passieren (ja, da spielt er noch)
  • Rashad Penny … der Rookie Running Back der Seattle Seahawks erlief seinen 1. Karriere-Touchdown
  • New Orleans Saints … die 51 Punkte waren die zweitmeisten Punkte eines NFL-Teams in der laufenden Saison
  • Pittsburgh Steelers … die 52 Punkte der Steelers sind die meisten 
  • Ben Roethlisberger … warf zum 6. Mal in seiner Karriere 5 oder mehr Touchdown-Pässe. Nur Peyton Mannig (9) und Drew Bress (19) sind besser in dieser Statistik
  • Khalil Mack … als wäre er nie weg gewesen, schnappte sich der Pass Rusher der Bears beim 1. Spiel nach seinem Comeback gleich 2 Sacks. Zum Leidwesen von Detroits Matthew Stafford, der diese Saison Kanonenfutter für die gegnerischen Verteidiger zu sein scheint
  • Cody Parkey … zu genau ist auch vorbei. Der Bears-Kicker kickte im Spiel gegen die Jags gleich 4x den Ball an die Stangen … statt zwischen die Stangen
  • Aaron Jones … der beste Spieler bei Green Bay? Aaron …. Jones. Der Running Back führt nach seinem Traumspiel gegen die Dolphins mit fast 150 Laufyards die Liga an – und zwar bei den Average Rush Yards mit 6,8 pro Versuch. Green Bay hat nach Jaaaahren endlich wieder einmal ein starkes Laufspiel. 
  • Bill Belichick … der alte Trainer-Haudegen kommt ganz offensichtlich mit Rookie-Headcoaches nicht zu recht. Nach der Niederlage gegen Matt Patricia bzw. die Detroit Lions ein paar Wochen zuvor, verlor er nun auch gegen Mike Vrabel – seines Zeichens Headcoach der Titans im 1. Jahr. Bill Belichick vs. Rookie-Headcoaches – 0:2

Momentan nicht im Play-Off  …. unter anderem

AFC

# Tennessee Titans
# Baltimore Ravens
# Miami Dolphins 

NFC

# Green Bay Packers
# Atlanta Falcons 
# Seattle Seahawks 

Das Play Off Picture nach Woche 10:

http://www.nfl.com/playoffs/playoff-picture